Hast du dich schon mal gefragt wie Papiergeld und unser heutiges Banksystem entstanden sind? Ich habe das für dich mal recherchiert. Die Geschichte des Geldes reicht weit zurück, schon in der Eisenzeit begannen die Kelten mit der Herstellung von Münzen.
In der Frühzeit der Geschichte, haben Menschen ihre Waren untereinander getauscht, dass war gerade bei langen Transportwegen problematisch und so wurden Dinge wie Steine und Muscheln getauscht. Später wurden die ersten Münzen erfunden, doch auch sie erwiesen sich als unpraktisch. So begannen Goldschmieden damit Quittungen für den Wert von Schmuck und Münzen auszuhändigen.
Das Papiergeld war geboren und seine Geschichte, geht auch im 21. Jahrhundert weiter. 

Währungen in der Antike

Bereits in der Antike wurden Währungen entwickelt, um den umständlichen Tauschhandel zu erleichtern. Jedoch wurde kein Papiergeld verwendet, sondern Rohstoffe wie Reis und Getreide. In anderen Kulturen wurden Muscheln oder Edelstein verwendet, sie galten als noch wertvoller und waren länger haltbar und daher praktischer als ein Sack Getreide. In östlichen Kulturen wurde bereits mit Gold gehandelt. Ein gutes Beispiel ist hier Babylon, die als die ersten Goldverleiher galten. Wen jemand Münzen hinterlegte, erhielt er dafür eine Quittung.
Diese Quittungen setzen sich als Zahlungsmittel durch und brachten das Papiergeld hervor. Trotzdem blieben die Münzen als Zahlungsmittel weiterhin erhalten. 

Vom Tauschhandel zum Bargeld

Früher tauschten die Menschen ihre Waren untereinander. Meistens Dinge, die selbst produzierte oder herstellen konnten. Doch der Tauschhandel brachte so seine Probleme mit sich. Wenn ein Laib Brot gegen ein Schaf getauscht wurde, war der Wert dieses Schafes natürlich entsprechend höher. Zudem konnten Waren wie Getreide und Fisch schnell verderben. Wenn jemand zu dem keinen Bedarf an einem Tauschhandel hatte, geriert das System ins Stocken.
Es musste eine andere Lösung her und so begann der Tauschhandel mit wertvollen Steinen, Muscheln, Fellen und Schmuck.

 

Die Entstehung des Münzgeldes 

Die Geschichte des Geldes

Die Geschichte des Geldes reicht weit zurück. Die ersten Münzen ersetzen den Tauschhandel.

Vor über 2700 Jahren, entstanden in der heutigen Türkei die ersten Münzen.
Dabei wurde weiches Edelmetall zu Münzen geformt und  später im gesamten Mittelmeerraum verwendet. Die antiken Herrscher begannen damit, ihre Portraits auf die Münzen zu prägen.
Doch mit dem Beginn des Frühmittelalters verloren Münzen an Bedeutung, es gab kein einheitliches Münzsystem mehr wie es im römischen Reich lange der Fall war. 

 

Die Entstehung des Papiergeldes

Das Papiergeld hat seinen Ursprung im 11. Jahrhundert.
Die ältesten Banknoten tauchten um 970 in China auf und wurden Jiaozi  genannt. Dort war der Handel mit Münzen bereits bekannt, wenn es aber um höhere Summen ging, waren die Münzen nicht leicht zu transportieren.
Deshalb wurden sie einfach bei Goldverleihern unter den Namen des Käufers und Verkäufers hinterlegt. Dafür erhielt man ein Stück Papier mit dem Wert der Münzen. Damit war der Vorläufer von Quittungen und dem Papiergeld geboren.
Im Jahre 1695 wurde in England die Genehmigung erteilt Papiergeld zu verwenden. Auch Frankreich folgte 1720 diesem Beispiel und brachte größere Mengen Papiergeld in Umlauf. In Deutschland wurde mit der Reichsgründung im Jahr 1871 die Mark als einheitliche Währung eingeführt.

 

Auf allen Scheinen und Münzen sind bekannte Wahrzeichen oder Persönlichkeiten abgebildet. Es ist interessant sich auch mal mit anderen Währungen vertraut zu machen.

 

Wie das Papiergeld von China nach Europa kam

In Europa setzte sich das Papiergeld erst Jahrhunderte später durch. Der Händler Marco Polo reiste im 13. Jahrhundert nach China und berichtete nach seiner Rückkehr von Papiergeld, welches dort Verwendung fand.
Es dauerte aber viele weitere Jahre bis die Idee vom Papiergeld sich in Europa durchsetzen konnte.
Erst um 1480, gab es in Spanien aus Mangel an Münzen die Papiergeld Alternative. Auch andere Banken in Europa, gaben um 1660 Banknoten aus. Die Bevölkerung blieb jedoch skeptisch und zahlte weiterhin mit Münzgeld.

Die erste erfolgreiche Umsetzung von Papiergeld war in Großbritannien, um 1776. Der Rücktausch in Münzen war jederzeit möglich. Erst ab dem 19. Jahrhundert konnte sich das Papiergeld als stabile Währung durchsetzen.

 

Wie das Bankwesen entstanden ist

Die Tempelritter verstanden es mit Geld umzugehen und waren die ersten Geldverleiher und Bankiers im Abendland. Das heutige Geldsystem geht aber viel weiter zurück und hat, seine Ursprünge in der Zeit vor Christus. Mit der Erweiterung der Handelswege ergaben sich auch neue Tauschmittel. Waren konnten auf Reisen jedoch nicht so
gut transportiert werden. Auch Goldmünzen auf längeren Wegen zu transportieren, erwies sich als schwierig und gefährlich.

Daher wurde der Geldwert auf Belegen notiert,
die Händler erhielten eine unterschriebene Quittung,
einen sogenannten Wertbrief ihres Vermögens. Man kann also sagen das Goldschmieden die ersten Bänker wurden.
Sie gaben für die Wertgegenstände einfach Gutscheine aus. Die Händler gaben nur noch Quittungen weiter und verliehen sogar fremdes Gold. Dafür konnten diese Quittungen in allen Städten eingetauscht werden und so entstanden die ersten Banken. Das Papiergeld war geboren und Gold durch Geld ersetzt. 

Geld einmal näher betrachtet

Die meisten denken dabei vermutlich sofort an Bargeld, dabei gibt es inzwischen neben dem Papiergeld auch Buchgeld und digitale Währungen. Geld ist lediglich ein Tauschmittel und Wertmesser.
Sein Geld kann man jedoch auch für die Zukunft sparen. Wegen der Negativzinsen geht der Wert aber inzwischen verloren, daher lohnt es sich auch in andere Anlageformen zu investieren. 
Geld an sich ist nicht viel wert, es handelt sich um gedrucktes Papier. Doch es hat Wert, weil wir damit Dinge kaufen, die wir uns wünschen. Geld basiert dabei auf Vertrauen zwischen Käufer und Verkäufer. Kein Wunder, das die ersten Banknoten Zettel mit Unterschriften waren, die zusicherten das man etwas gegen Gold eintauschen konnte. So entstand auch das heutige Scheckssystem. Der Geldbetrag wird auf dem Bankkonto gut geschrieben ohne das dabei Bargeld hin und her bewegt wird. 

 

Wie ist der Euro entstanden?

Nach dem Zweiten Weltkrieg taten sich mehre EU-Staaten zusammen, um eine gemeinsame Währung zu schaffen.
Diese Währung sollte innerhalb der gesamten EU gelten.
Bis die Idee umgesetzt wurde, verging jedoch noch einiges an Zeit. Der Euro wie wir ihn heute kennen und nutzen wurde 2002 umgesetzt.  Allerdings wurden bereits etliche Jahre zuvor Vorbereitungen getroffen. Der Vertrag wurde bereits 1992 unterzeichnet. Darin wurde die Zuständigkeit der EZB festgelegt und welche Staaten den Euro erhalten würden.

 

Euroscheine und Münzen

Der Euro löste 1990 die Deutsche Mark ab, offizielle Währung wurde er aber erst 2002. Inzwischen ist er die Währung von 37 EU-Staaten.

 

Vom Papiergeld zum Buchgeld

Das Buchgeld finden wir auf Kontoauszügen, Lastschriften und Überweisungen. Inzwischen aber auch bei Anbietern wie PayPal, Amazon Pay oder Paydirekt. Im Normalfall existiert es jedoch auf dem Girokonto in Form von Zahlen. Mit Buchgeld funktioniert auch jede Kreditkarte und das gesamte Online-Banking.

 

Elektronisches Geld vs. Bargeld

Zahlen die Deutschen wirklich lieber mit Bargeld? Bisher war das so! Doch durch die aktuelle Corona-Krise (stand 2020) sind viele auf den Geschmack gekommen bargeldlos zu zahlen. Inzwischen ist dies aber nicht nur mit EC- Karte, sondern auch mit dem Smartphone möglich. Doch in Deutschland hat das Bargeld einen hohen Stellenwert, das hat gute Gründe, vor allem, weil man weiß wie viel man bereits ausgeben hat und zum anderen schützt es davor, dass wir zum gläsernen Bürger werden. Den bei Kartenzahlungen kann jede Transaktion nachvollzogen werden. Schweden und Norwegen hingegen setzen immer mehr auf bargeldloses zahlen. Zudem ist Geld eine Frage des Vertrauens und viele vertrauen darauf was sie anfassen können.

So bezahlt man in Zukunft

Das 21. Jahrhundert schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte des Geldes auf. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Zahlungsmittel, dabei wird der Fokus immer mehr auf bargeldlose Zahlungen gelegt. Vorreiter ist hier Apple Pay und Goolge Pay. Zahlen mit dem Smartphone oder per Online-Banking ist heute gang und gäbe.
Nur noch für den Kauf von Lebensmitteln oder in kleineren Geschäften der Innenstadt zahlen wir mit Bargeld. Auch die Kreditkarte wurde im Laufe der Zeit immer beliebter, damit wurde sie auch zu einem weltweit anerkannten Zahlungsmittel. Geld abheben oder überweisen ist somit kein Problem mehr. Die Vorteile liegen auf der Hand. Es ist bequem mit einem Klick online zu zahlen, aber die Nachteile sollte man ebenfalls im Blick behalten. So verliert man schneller den Überblick über seine Finanzen und ist dazu geneigt  vermehrt mit Kreditkarte zu zahlen.

bardgeldlose Zahlung

Die Kartenzahlung erfreut sich immer größer Beliebtheit, inzwischen kann man aber auch mit seinem Smartphone bargeldlos zahlen

Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero und Ethereum

Geld wird heute meist online überwiesen. So entstand die Idee von einer virtuellen Währung. Die bekannteste davon ist der Bitcoin. Der Bitocin war 2009 die erst dezentrale Währung. Das heißt, er wird von keiner Zentralbank verwaltet und somit von der Regierung unabhängig.
Der Bitcoin kann auch in der realen Welt verwendet werden. Allerdings bieten noch relativ wenig Geschäfte,
die Zahlung per Bitcoins an. Die Investition in Bitcoins kann ein Risiko darstellen, da der Bitcoin-Kurs immer wieder extremen Schwankungen unterliegt. Hinzu kommt, dass man die virtuellen Münzen sicher in einer Wallet aufbewahren muss und damit meist nur digital zahlen kann. Einen Überblick über die Kryptowährungen findest du hier:

https://the-moneyinsider1.de/kryptowahrungen-einfach-erklart/

 

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Kryptowährungen

Der Bitcoin und Ethereum sind die bekanntesten Kryptowährungen

 

 

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