Last Updated on 17. Juni 2022 by Cordula Böck

 

Was sind WordPress-Plugins?

Das Content-Management WordPress bringt von Haus aus zahlreiche Plugins, also Zusatzfunktion mit, die du nutzen kannst. Plugins erweitern den Funktionsumfang deiner Website und ergänzen. Plugins sind also Zusatzfunktionen für WordPress, die es ermöglichen verschiedene Funktionen in deinen Blog
zu integrieren, zum Beispiel einen Newsletter oder einen alternativen Text-Editor. Ein Plugin funktioniert dabei wie ein eigenständiges Programm. Hier stelle ich dir 10  Must-have WordPress-Plugins vor, die zur Grundausstattung eines jeden Blogs gehören sollten. 

 

Diese Musthave Plugins für WordPress dürfen auf keiner Website und keinem Blog fehlen. Die große Auswahl an Plugins kann ein schnell in die Verlegenheit bringen zu viele zu installieren. Die Folge sind Probleme beim Laden der Website oder im schlimmsten Fall fehlerhafte Plugins. Deswegen gilt, je weniger Plugins, desto besser. Eine Auswahl der wichtigsten Plugins habe ich hier für dich zusammen gestellt.

Je weniger Plugins, desto besser, denn viele Plugins können deine Website verlangsamen.

 

Wie installiert man WordPress-Plugins

Du kannst ein WordPress-Plugin entweder direkt im Backend installieren oder manuell als ZIP-Ordner hochladen. Die meisten Plugins lassen sich aber über das Backend installieren. Klicke hierzu auf den Reiterpunkt Plugins, wähle das entsprechende Plugin aus und klicke auf installieren, sobald der Download abgeschlossen, ist kannst du das Plugin installieren. 

 

 

Wofür braucht man WordPress-Plugins?

Plugins erlauben es dir, WordPress mit weiteren Funktionen auszustatten. Ob Plugins wie Yoast SEO für die Suchmaschinenoptimierung oder um Spam so gering wie möglich zu halten (AnitSpamBee). Es gibt aber auch Plugins für die Websiteoptimierung wie Design und Ladegeschwindigkeit und Plugins die es dir ermöglichen eigenen Mitgliederbereiche zu erstellen. Dann gibt es WooCommerce Plugins für die Abwicklung von Zahlungen und Plugins, die es dir erlauben, Google Analytics Zahlen direkt in WordPress abzurufen. Es gibt also zu allen erdenklichen Themen Plugins, die zusätzliche Funktionen für WordPress mitliefern. Aber ein Wort der Warnung, zu viele Plugins könne zu technische Fehler führen und du kannst bei mehr als 30 Plugins schnell den Überblick verlieren. Frage dich daher brauche ich das Plugin wirklich, wenn du diese nicht mehr benötigst, deaktiviere sie oder lösche sie komplett. 

 

1. All in One Wp Security & Firewall – Sicherheitsplugin

 

 Das Plugin habe ich einem Affiliate Marketing Kurs von Udemy kennengelernt und es bietet sehr gute Einstellungsmöglichkeiten, um dein WordPress Account so sicher wie eine Festung zu machen. Ein Security-Plugin ist wichtig, um dein Blog vor Spam und Hackern zu schützen, dafür gibt es inzwischen sehr gute Plugins, die dir einen guten Grundschutz ermöglichen, das heißt aber genau wie bei einem Antivirus Programm nicht, dass man sein Gehirn ausschalten kann und das Plugin alles übernimmt. Aber zumindest ein sicherer Login, für dich und eine gute Firewall ist drin. Hier zeige ich dir, wie du das Plugin optimal einrichtest: https://www.youtube.com/watch?v=V8r0iQYKzzQ&t=59s

 

 

2. Antispam Bee – Spamschutz

Anti Spam Bee ist eines der besten Anti-Spamprogramme. Seit ich es nutze, erhalte ich kaum noch Spam-Kommentare. Der Grund hierfür ist, dass verdächtige Kommentare in den Spam-Ordner sortiert werden,
im Gegensatz zu Akismet ist es auch mit der Datenschutzverordnung kompatibel und in deutscher Sprache verfügbar. Du solltest aber darauf achten sowohl WordPress als auch das Plugin aktuell zu halten, um Spam zu vermeiden.

 

3. Autoptimize

Um deine WordPress Website schneller zu machen gibt, es mehre Plugins ich nutzte dafür am liebsten Autoptimize. Dabei fasst es Javascript, CSS und HTML zusammen und minimiert so den Quellcode. Der Code wird dabei so schlank gemacht, dass du die kleinst mögliche Dateigröße hast und deine Website entsprechend schneller lädt. Zunächst erden die wichtigsten Inhalte aufgebaut und dann Dateien wie Bilder, Audios oder Videos. Das Plugin bietet viele nützliche Funktionen wie das Zusammenfassen von Google Fonts und die Komprimierung von CSS- und JS Dateien.

 

4. Backup Sicherungen mit WPBackup

Eine vollständige Datensicherung ist extrem wichtig, gerade wenn es einmal Probleme mit einem Plugin oder einem Theme geben sollte und die Webseite dann nicht erreichbar ist oder zerstört wird. In der Regel kann ein Backup aber auch über den Webhoster eingespielt werden.  Bis 2011 habe ich mit dem UpdraftPlus Plugins BackWPup erstellt, leider waren diese zum Teil oft fehlerhaft, sodass sie nicht eingespielt werden konnte. Seit 2022 arbeite ich daher mit dem kostenlosen Plugin BackWPup. Auch hier kannst du manuell die Anzahl der Backups sowie den Speicherort festlegen und damit deine komplette Website sichern. Ich habe lange Zeit mit UpdraftPlus gearbeitet. Leider gingen beim Speichern in der Cloud einige Daten verloren, sodass die Backups oft fehlerhaft waren und nicht wieder eingespielt werden konnten. Daher nutze ich seit 2021 die besser Alternative BackWPup. Backups sind wichtig und du solltest dich nicht nur auf deinen Webhoster verlassen. Das Plugin BackWPup erstellt dir ein komplettes Backup deiner Datenbank.

 

5. Broken Link Checker

Der Broken Link Checker prüft deine Website auf defekte interne und externen Links. Nicht funktionierendes Links, die zu keiner Website führen, sind schlecht für das Ranking bei Google. Von Zeit zu Zeit kommt es aber vor, dass Links nicht mehr gültig sind oder eine Quelle auf die du verlinkt hast nicht mehr existiert. Der Brokern-Link Checker hilft dir dabei, defekte Verlinkungen auf deiner Website zu finden. Im Gegensatz zu externen Link Checkern, kannst du die defekten Links innerhalb von WordPress ändern.

 

6. Easy Table of Contents

Ich habe zahrleiche Content Pluings getest aber keines ist so einfach wie easy Tabel of Contents,
wenn es darum geht ein Inhatlsverzichnis für deine Artikel zu erstellen.

 

7. Elementor – Pagebuilder

Der Elementor Pagebuilder ist bei mir auf jeder Website installiert. Damit kannst du selbst als Laie professionelle Websites erstellen und das sogar in der Basic Version. Ich habe für meine Website der Pro Version gekauft und kann damit alle Elementor Vorlagen nutzen sowie den Header und Footer individuell anpassen. Der Elementor Page Builder ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten Page Builder für WordPress. Damit lassen sich Seiten und Beiträge mit Elementen wie Slidern, Galerien, Formularen, Buttons, Banner oder Vorlagen gestalten. Für die kostenlose Version von Elementor gibt es zahlreiche weitere Plugins, sodass man auch ohne pro Version erstmal gut arbeiten kann.

 


8. EWWW Image Optimizer

Mit dem EWW Image Optimizer können Bilder automatisch optimiert werden, wobei die Bildqualität beibehalten wird. Mit dem Plugin kannst du alle Bilddateien optimieren, was gerade bei einer großen Mediathek nützlich ist. Außerdem kann das Plugin JPG Dateien in PNG Dateien transformieren.

 

9. iTheme Security

WordPress an sich ist zwar relativ sicher, aber divers Plugins und Themes sind oft ein Einfallstor für Hacker. IThemes Security sorgt für mehr Sicherheit. Das Plugin erschwert Hackerangriff und bietet eine gute Grundsicherung für deine Website. Hier erkläre ich dir ausführlich, welche Erstellung du vornehmen musst, um das Plugin einzurichten und WordPress damit ein ganzes Stück sicherer zu machen: https://www.youtube.com/watch?v=sXb78yQLNRE


10. Rank Math -SEO Plugin

Die meisten arbeiten vermutlich mit dem SEO Plugin Yoast. Dabei macht Rank Math einiges besser. Selbst in der Baisc Version bietet es einen großen Funktionsumfang. Zu den wichtigsten Funktionen gehört, das Hinzufügen von Meta-Titel und Beschreibung, die Erstellung von XML-Sitemaps, die Keywordanalayse, Redicret Manger und die Indexierung eines Posts. Weitere nützliche Funktionen sie das Hinzufügen von Breadcrumbs und Schema Daten für die Google Seach Console. Mich hat Rank Math überzeugt den anhand der Punkte kann jeder nachvollziehen wie gut ein Artikel bereits optimiert ist. Die Ampel von Yoast ist weder bei SEO noch der Lesbarkeit hundert Prozent verlässlich. Bei Rank Math siehst du auf einen Blick, was du optimieren kannst, um dein Ranking zu verbessern. 

 

11. Real Cookie Banner

 

Ich habe lange Zeit mit Borlabs Cookie gearbeitet bis ich merkte, dass der Real Cookie Banner viel leichter ist und jeder das Thema DSGVO sicher umsetzen kann. Ich würde sogar so weit gehe zu behaupten, dass dir hier ein Großteil der Arbeit abgenommen wird. Das Plugin bietet dir einen größten Funktionsumfang und sann Cookie automatisch lässt sich schneller konfigurieren und überzeugt mit einer einfachen und verständlichen Benutzeroberfläche.

 

12. Shariff Wrapper – Soziale Netzwerke integrieren

Das Plugin ermöglicht dir, die Social Media teilen Buttons auf deiner Webseite oder deinem Blog zu integrieren. Damit können gute Beiträge in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter geteilt werden. Auch beim Datenschutzrecht gibt es keinerlei Bedenken, denn es steht ebenfalls im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht. Dieses Plugin setzt das Shariff-Konzept in einer einfach einzusetzenden Form für WordPress um. Im Moment unterstützt es 32 Dienste in 25 Sprachen: AddThis, Bitcoin, Buffer, Diaspora, Facebook, Flattr, Flipboard, LinkedIn, mailto, MeWe, Odnoklassniki, Patreon, PayPal, PayPal.me, Pinterest, Pocket, Printer, Qzone, Reddit, RSS, SMS, Stumbleupon, Telegram, TencentWeibo, Threema, Tumblr, Twitter, VK, Wallabag, Weibo, WhatsApp, Xing.

 

13. TinyMCE Advanced Editor 

Der Tiny MCE Advance HTML Editor hat mehr zu bieten als der einfache WP Editor, den der Editor erlaubt
dir visuelle Elemente hinzufügen oder zu bearbeiten. Du kannst unter anderem Schriftgrößen festlegen, Text formatieren und Tabellen einfügen.  Mit diesem Editor könne Überschriften und Texte entsprechend formatiert werden, es lassen sich Aufzählungen und Nummerierungen hinzufügen und weitere Schaltflächen im Editor selbst hinzufügen.

 

14. Blog2Social: Social Media Auto Post & Scheduler

Das Plugin nutze ich, um Beiträge auf allen wichtigen Social Media Kanälen zu teilen, u. a. Instagram, Pinterest und Tumblr. Das Gute an diesem Plugin ist, dass sich die Beiträge damit auf mehreren sozialen Netzwerken mit einem Klick teilen, lassen. Das Plugin ermöglicht das automatische Re-Posten von Blogartikeln zu den besten Social Media Zeiten. Du kannst die Veröffentlichung planen, das Beitragsformat individuell festlegen und die sozialen Netzwerk auswählen, auf denen du immer posten möchtest. Das reicht in der Basic Version aus, um Blogartikel automatisch auf  deinen bevorzugten Social-Media-Kanälen zu posten. Die Pro-Version ermöglicht, das Posten zu bestimmten Zeiten, das Posten in FB-Gruppen und das Teilen von älteren Blogbeiträgen. Nicht alle Social-Media-Kanäle dürften dabei für Blogge interessant sein, gerade Medium spricht eine englischsprachige Zielgruppe an und Torial richtet sich an professionelle journalistische Texter. Von Instagram bis hin zu Pinterest ist aber bei Blog2Social fast jedes Netzwerk vertreten. Artikel lesen sich so relativ einfach teilen, um neuen Traffic zu generieren.


15. Maintenance

 

Gerade wenn mal größere Wartungsarbeiten an deiner Webseite anstehen, empfiehlt sich das Plugin  Mainteance. Es ist leicht verständlich, kostenlos und bietet dir die Möglichkeit den Maintenacen Mode einzustellen. Mit dem Plugin Maintenance können Websitebetreiber zu Wartungszwecken vom Netz genommen werden. Für Suchmaschinen lässt sich der Status „503 Service temporarily unavailable“ einstellen.  Das Aussehen lässt sich individuell anpassen, mit Farben, Hintergrund, Logo und Text.  

 

16. Shortcode Ultimate

Ein WordPress-Plugin, welches ich ebenfalls sehr gerne verwende, ist Shortcode Ultimate. Dieses Plugin ermöglicht es dir, mit einfachen Shortcodes, das Layout deiner Webseite zu verändern. Damit lassen sich Tabs, Rahmen, Spalten und Boxen einfügen, aber es wer sich mit CSS auskennt kann diese Boxen und Rahmen auch an die individuellen Vorstellungen anpassen.

 

Fazit – 10 Musthave Plugins WordPress

Mit diesen vorgestellten Plugins löst sich schon einiges aus WordPress herausholen. Es gibt zahlreiche, gute und kostenlose Plugins, die man allerdings mit bedacht wählen sollte. Zu viele Plugins führen zu technischen Fehlern oder können Sicherheitslücken schaffen. Generell sollten Plugins sparsam eingesetzt werden, gerade mit deren neuen DSGVO ist darauf zu achten, dass die Plugins auch mit dem deutschen Datenschutzrecht kompatibel sind. Mit den wichtigsten Plugins, die ich hier nicht alle aufgezählt habe, behält man aber den Überblick.
Ein neues Video mit den besten Plugin Empfehlungen für 2020 findest du auf meinem YouTube Channel: https://bit.ly/3d2QHuz

 

 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Bastian Rappl

    Hallo Cordula,

    vielen Dank für Deinen Artikel! Es freut uns, dass Dir unser Social Media Automation Tool Blog2Social gefällt und vor allem dabei hilft, die Posts für Deine Social Media Kanäle zu planen und zu posten. Das Planen von Beiträgen für Social Media dauert oft länger, als die Beiträge zu schreiben. Wir hoffen, dass Dir unser Tool dabei auch weiterhin eine Unterstützung ist Zeit zu sparen :) !

    Danke und viele Grüße,
    Bastian vom Blog2Social Team

    1. C.Meriadoc

      Danke für euer Feedback. Ich finde hier Blog2Social ideal, denn über die Teilen-Buttons ist es umständlicher,
      jeden Artikel einzeln in den sozialen Netzwerken zu posten. Blog2Social ist hier ein klasse Tool mit übersichtlichem
      Design, um meine neuen Artikel zu teilen. ?

Schreibe einen Kommentar

fünf × 4 =