Last Updated on 30. September 2022 by Cordula Böck

Online Kurs oder Mitgliederbereich? Das ist  womöglich eine Frage, die du dir stellst, wenn du dein erstellst digitales Produkt planst. Du bist dir aber noch unsicher, ob es ein Online Kurs oder ein Mitgliederbereich werden soll. Warum kombinierst du nicht beides? Am Ende des Artikels erfährst du, ob du dich für beides entschieden solltest oder ob in deinem Fall vielleicht ein Online Kurs mehr Sinn ergibt. Doch zunächst sehen wir und die Vor und Nachteil von beiden an.


Was ist ein Mitgliederbereich?

Ein Mitgliederbereich ist eine Community Plattform, die ständig wächst und sich weiterentwickeln solle. Das heißt, du solltest die Inhalte aktuell halten und stets neue hinzufügen. Das kann in Arbeit ausarten, vor allem, wenn du mehrere Mitglieder verwalten musst oder sogar ein FB Gruppe mit eingeplant hast. Du solltest jeden Monat deine Mitglieder mit neun und wertvollem Content versorgen. Dafür entrichten sie ja schließlich eine Gebühr. Das Abo-Modell kann unterschiedlich hoch ausfallen, üblich sind bei Mitgliederbereichen Preise zwischen 10 und 50 Euro. Neben dem Aspekt sich zu einem bestimmten Thema weiterzubilden bleiben viel auch, weil sie sich untereinander austauschen und vernetzen können. Menschen mit ähnlichen Interessen finden sich im Mitgliederbereich und können sich gegenseitig helfen.


Funktionen eines Mitgliederbereichs

Im Gegensatz zu einem online Kurs ist es bei einem Mitgliederbereich so, dass bestimmte Bereiche oder Seiten gesperrt sind und zeitgesteuert freigeschaltet werden.  Die Einsatzmöglichkeiten eines Mitgliederbereichs können vielseitig sein. Du kannst deine eigene soziale Plattform zu einem Fachthema aufbauen, ein Forum mit BuddyPress erstellen, Gruppen Coaching oder Calls anbieten, dir nur zahlende Mitglieder erhalten oder Premium Inhalte für deine Mitglieder zu Verfügung stellen. Das können Videos, Tutorials oder Downloads sein.


Preise für Mitgliedschaftsseiten

Wie weiter oben schon erwähnt gibt es verscheiden Abo Modelle für Membershipseiten. Eine kostenlose Basis Mitgliederschaft bietet allerdings die wenigsten Mitgliederseiten. Dafür aber die Option sich das ganze kostenlos unverbindlich für 14 Tage anzusehen. Meist gibt es eine Bronze-, Silber oder Gold Mitgliederschaft, die Begriffe dafür variieren. So wäre auch Basic, Pro oder Premium bzw. VIP möglich. Bei bestimmten Mitgliederbereichen gibt es auch die Begriffe Amethyst, Diamant und Rubin. Die teuerste kann dabei bis zu 60 Euro monatlich sein. Biete deinen Kunden aber auch dann, dass sie die Abogebühr halbjährlich oder jährlich entrichten können.

In der sogenannten Schnupper Mitgliedschaft erhältst du einen Einblick, was dich erwarten würde. In der Basic Mitgliedschaft würde dir nur ein Teil der Inhalte freigeschaltet, in der Pro Version würden die Inhalte monatliche freigeschaltet, solange du Mitglied bleibst, während du in der Premium-Version davon profitierst gleich auf alle Inhalte zugreifen zu können. Beide bieten dir natürlich Vor- und Nachteile, bei der Jahresmitgliedschaft erhältst du mehr Geld auf einmal während du bei de monatlich Abogebühr siehst, ob jemand noch Interesse hat dabei zu bleiben. Das ist nämlich die größte Herausforderung, die neuen Abonnenten zu halten. Biete am besten jede Woche neu Inhalte oder Anreize, warum die Mitglieder dabei bleiben sollten. Daher ist es sinnvoll, auf die Jahresmitgliedschaft einen Rabatt anzubieten. So bindest du Nutzer für ein ganzes Jahr und bietest ihnen die Möglichkeit, deine Inhalte und die Community kennenzulernen.


Der größte Vorteil eines Mitgliederbereichs

Wenn du einen Online Kurs planst, dann musst du die Inhalte auf einmal ausliefern und das kann mehre Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit verdienst du nichts, hast keine Kunden und bist mit dem Erstellen von Inhalten beschäftigt. Ein Mitgliederbereich hingen, bietet dir die Möglichkeit sofort an den Start zu gehen. Anfangs reichen sogar Videos, um die ersten Abonnenten zu bekommen. Du musst deinen Mitgliederbereich nur mit Digimember einrichten und kannst sofort mit dem Verkauf starten. Eine noch bessere Alternative ohne sich mit der Technik herumzuärgern ist Membership. Bei Membership kannst du einfach deine Inhalte hochladen und bekommst einen fertigen Mitgliederbereich. Im Grund kannst du deinen Mitgliederbereich also in 2 Tagen einrichten und mit dem verkaufen beginnen. Nach und nach kannst du neu Inhalte hinzufügen. Doch sei dir bewusst, dass du dann kontinuierlich Mehrwert liefern musst.

Es handelt sich dabei eher um eine Dienstleistung als um ein digitales Produkt, wie es bei einem Online-Kurs der Fall ist.
Memberbshipsheiten sind einfach zu erstellen, aber aufwendiger in der Pflege


Welche Membership Plugins gibt es?

Digimember* ist seit Jahren mein klarer Favorit, obwohl es bestimmt günstigere Alternativen gibt. Aber Digimeber bietet dir die Möglichkeit, komplett kostenlos zu starten und die ersten 50 Mitglieder zu verwalten. Außerdem kannst du deinen Mitgliederbereich mit WordPress einrichten. Wenn du also größtmögliche Flexibilität wünscht, dann würde ich dir zu Digimember raten. Die technische Hürde ist allerdings ein Theme und Plugins zu finden, mit dem du deine Inhalte optimal darstellen kannst. Die meisten LMS Plugins kosten nochmal extra. Wenn du sofort starten möchtest und all-inclusive wünscht, wäre Coachy* oder Mentortools* die bessere Wahl. Du brauchst dich dann nicht um die Erstellung eines Mitgliederbereichs kümmern, sondern bekommst ihn fertig geliefert. Eine weite Möglichkeit, die ich inzwischen allerdings etwas teuer finde, ist elopage. Bei elopage kannst du alles möglichen digitale Produkte anbieten unter anderem auch eTickets, Kruse, Kongresse oder Mitgliederseiten. Elopage ist dafür die Rundum-Lösung und die beste Wahl, wenn du Wert auf deutschsprachigen Support legst. Außerdem brauchst du keine WordPress Website und kannst deine Zahlungen alle übe elopage abwickeln.

Was ist ein Online-Kurs?

Ein Online-Kurs hat viele Ähnlichkeiten mit Mitgliedschaftsseiten, aber es gibt ein paar wichtige Unterschiede
Im Allgemeinen konzentrieren sich Online-Kurse darauf, ihren Kunden ein bestimmtes Ergebnis zu liefern. Das kannst zum Beispiel sein, wie du deine erste Website mit WordPress erstellst. Wie du professionelle SEO Texte schriebst oder wie du lernst auf Instagram mehr Follower zu bekommen. Der Online Kurs verspricht dir ein bestimmtes Ergebnis zu erreiche. Es gibt ein Anfang und ein Ende des Kruse und meist besteht er aus 50-100 Videosektionen.  Ein Online Kurs ist nicht fortlaufend, zwar müssen die Inhalte ebenfalls aktualisiert werden, aber es folgen in der Regel keine neuen. Sobald die Lektion erlernt wurde oder die Fähigkeit durch den Online Kurse vermittelt wurde, ist dieser abgeschlossen. Es gibt kein Grund noch weiterhin dafür etwas zu zahlen.

Preisgestaltung bei Online Kursen
Die meisten Online Kurse, die auf Udemy veröffentlicht werden, bewegen sich preislich zwischen 30 und 200 Euro. Es gibt aber auch Online Kruse außerhalb davon, die hochpreisig verkauft werden und bis zu 500 Euro kosten können. Doch wie findest du den richtigen Preis für deinen Kurs? Ganz einfach, orientiere dich an der Konkurrenz. Was kosten Kurse zu einem Thema auf Udemy, wie viel bist du dir selbst Wert? Und was wäre ein realistischer Preis? Wie wertvoll ist deine Inhalte und wie schnell kann der Kunde damit Ergebnisse erzielen? Hast du ein Alleinstellungsmerkmal und gibt es relativ wenig Kruse zu diesem Thema, kannst du den Preis auch etwas höher ansetzen. Je einzigartige die Fähigkeit, die er Kursteilnehmern lernst, desto höher kannst du den Preis ansetzen. Ein Beispiel, wenn jemand erfährt die Affiliate Marketing wirklich funktioniert und wie er eine lukrative Nische finden kann, dann kannst du mehr verlangen als wie für einen Zeichenkurs. Warum? Weil das andere ein wichtigeres Bedürfnis darstellt. Die Person möchte lernen, online Geld zu verdienen, im anderem Fall möchte die Person ihre Zeichenkenntnisse verbessern.


Der Nachteil der Zeitaufwand

Einen Online Kurs zu erstellen nimmt mehr Zeit in Anspruch als wie ein Mitgliederbereich. Aber einmal erstellt und der kann immer wieder verkauft werden, ohne dass du Arbeit damit hast. Du musst vorher die Inhalte planen, überarbeiten, testen und kannst sie dann erst veröffentlichen. Ein Mitgliederbereich kann an einem Tag gestartet werden, für ein Online Kurs solltest du mehrere Wochen einplanen. Doch danach hast du deine oder wenig Arbeit damit. Die ein oder andere Aktualisierung wirst du vielleicht vornehmen müssen, aber du musst keine neuen Inhalte produzieren.


Wie du beides miteinander kombinieren kannst

Verkaufe deinen Online Kurs zu einem festen Preis, biete ihn aber auch 30 Tage lang als Mitgliederbereich an. So kannst du sehen, welches Format bei deiner Zielgruppe besser ankommt. Lass die Teilnehmer entscheiden, wie lange sie Unterstützung mit deinem Kurs brauchen, ob sie sich untereinander vernetzen wollten oder einfach nur eine bestimmte Fähigkeit erlernen möchten. Biete deinen Mitgliedern Livecalls und die Möglichkeit sich bei Discord oder Facebook zu vernetzen. Am Ende entscheidest du dann, was besser bei den Teilnehmern ankam.


Fazit – Online Kurs oder Mitgliederbereich?

Was zu dir und deinem Produkt am besten passt, musst du abwägen. Beide Modell bieten dir Vor- und Nachteile. Wenn du ein passives Einkommen anstrebst, ist ein Online Kurs die bessere Wahl, da du hier nur einmal den Aufwand hast etwas zur produzieren und es dann immer wieder verkaufen kannst. Mit einem Mitgliederbereich kannst du zwar in  Tagen an den Start gehen, aber es wird schwieriger sich sein sich eine Community aufzubauen und diese zu halten. Ein Abo ist nicht so bleibt wie eine einmalige Zahlung, viele Mitglieder werden dir daher auch wieder abspringe, wenn du nicht regelmäßig neue und wertvolle Inhalte lieferst. Aber du kannst beides miteinander verbinden und dich später für eine Variante entscheiden.

Hier findest du 7 unverzichtbare Tools für dein Online Marketing, zu dem unter anderem auch Digimember bzw. Digistore24 gehört:

https://the-moneyinsider1.de/die-wichtigsten-tools-fuer-dein-online-marketing

 

Hier findest du mehr vom Money Insider 1

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