Die entscheidenden Vorteile des Messenger Marketing

Last Updated on 7. Oktober 2021 by Cordula Böck

Warum Messenger Marketing die Zukunft ist

Als ich 2018 das erst mal von Messenger Marketing hörte, dachte ich mir so ein Blödsinn, wer braucht schon Messenger Marketing um seine Kunden oder Leser zu erreichen. In einem Webinar wurde angepriesen, wie gut man über den FB Messenger Affiliate Marketing Produkte empfehlen kann. Messenger Marketing war 2018 der Hype des Online Marketings und in aller Munde. Dann geriet es 2019 wieder in Vergessenheit und die alte bewährte E-Mail wird immer noch von den meisten verwendet.
An und für sich finde ich E-Mail Marketing nicht schlecht, wenn der Newsletter Mehrwert bietet und nicht nur reine Werbung enthält. Aber die meisten Newsletter sind nun eben mal reine Salesletter wo es darum geht, dass du ein Affiliate Produkt kaufen solltest und machen wir uns nichts vor, den Newsletter und die zusätzliche Information gib es meist im Tausch gegen das Freebie. Daher frag ich mich oft, ob dieses Modell noch zeitgemäß ist und wie man zusätzliche Strategien verwenden kann um mit Lesern und potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben. Begeistert war ich damals als ich das erste Mal den Telegram von Kai Brenner beitrat. Dabei ging es anfangs schwerpunktmäßig, um die Themen Motivation und gesund leben. Aber was viel wichtiger ist, ich war erstaunt, das es möglich ist sich über einen  Messenger wie Telegram eine so große Community von mehr als 10.000 Abonnenten aufzubauen. Fairerweise muss man dazu sagen, dass viele bei YouTube eine hohe Reichweite genießen.

 

Doch was genau ist Messenger Marketing?

 

Messenger Marketing ist ein Teil einer Online Marketing Strategie, bei der es darum geht mit Lesern und Kunden in Kontakt zu treten. Dabei kommen die häufigsten Messenger wie Whatpsapp, Facebook und Telegram zum Einsatz. Doch seit dem bei Facebook immer mehr Datenskandale aufgedeckt werden, spielen auch weniger bedeutende Messenger Apps wie Signal und Threema eine Rolle. Gerade bei der privaten Kommunikation, legen doch noch einige Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Threema und Signal versprechen daher nicht nur DSGVO-Konform zu sein, sondern auch eine sicheren verschlüsselten Chat. Je nachdem welche Messenger von der eigenen Zielgruppe genutzt werden, kann man dort mit ihnen interagieren. Im Gegensatz zum Newsletter ist die Öffnungsrate deutlich höher und die Kommunikation wirkt persönlicher.

 

 

E-Mail war also gestern?

 

Newsletter Marketing bleibt auch weiterhin ein wichtiger Kanal, um mit Kunden zu kommunizieren. Messenger Marketing kann daher als Ergänzung zum eigenen Newsletter gesehen werden. Aus meiner Sicht bietet es aber wesentlich mehr Vorteile als der Newsletter. Zum einen müsst ihr für euren Newsletter erstmal Content erstellt und regelmäßig überlegen, welche Mail ihr verschickt und wie oft ihr das ganze tun möchtet, ohne als Spam eingestuft zu werden. Der größte Nachteil ist bei der E-Mail, das Double-Opt-in Verfahren, dass es seit der Einführung der DSGVO gibt. Das fällt beim Messenger komplett weg. Leser und Kunden können dem Messenger beitreten und ihn jederzeit wieder verlassen. 
Trotzdem hat die E-Mail immer noch ihre Daseinsberechtigung, den ihr müsst euch Messenger Marketing wie eine kurze SMS vorstellen, in die ihr das wichtigste packen müsst. Beim Newsletter habt ihr wesentlich mehr Gestaltungsspielraum. 

 

Die Öffnungsrate ist beim Messenger Marketing deutlich höher, dass liegt vor allem daran das die meisten täglich einen Messenger dafür den Austausch nutzen.

 

 

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Messenger Marketing 

 

  • Kundenservice: Sogenannte Chatbots können auf Anfragen von Kunden und Lesern antworten.
    Sie lassen sich individuell programmieren und können auf Fragen von Kunden eingehen
  • Cross- und Upselling: Du kannst Kunden über Rabatte und Sonderaktionen informieren
  • Buchungen von Terminen über den Messenger können Termine für Coachings vereinbart werden. Besonders gut eignen sich Messenger auch für die Hotellerie um Zimmer zu buchen oder zu stornieren.
  • Bestellstatus: Mit dem Messenger kannst du Kunden über die Bestellung am laufend halten
  • Feedback einholen: Kunden können über den Messenger deine Dienstleistungen oder Produkte bewerten in dem sie dir Feedback geben
  • persönliche Kommunikation du kannst Messenger als Ergänzung zum Newsletter verwenden über aktuelle Neuigkeiten auf deinem Blog oder deiner Website informieren und mit Lesern oder Kunden in Kontakt bleiben.

Welche Messenger eignen sich besonders gut?

Bei der Auswahl eines passenden Messengers kommt es wieder auf die eigene Zielgruppe an. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die meisten bei Facebook zu erreichen sind. WhatsApp verbietet das Versenden von Kurznachrichten in Newsletterform. Für diese Funktion wurde extra Whatsapp Business zur Verfügung gestellt. Ich muss gestehen, das ich WhatsApp selbst nicht nutze und von Anfang an kein Fan davon war. WeChat ist der erfolgreichste Messenger in China, wenn deine Zielgruppe hier zu finden ist, lohnt es sich dort aktiv zu sein. In Deutschland kann WeChat, aber noch nicht mit den drei großen Playern mithalten. Auch wenn Skype bei 2017 einer der beliebtesten Messenger für die private Kommunikation war, nutzt ihn heute kaum noch jemand. Sieht man sich die Grafik an, welche Messenger in Deutschland am häufigsten genutzt wird, fällt auf das dies neben WhatsApp, der FB Messenger, Snapchat und Telegram sind. Telegram bietet dir sogar die Funktion einen einigen Kanal zu erstellen, eine eigene Gruppe zu verwalten und deinen eigenen Chatbot einzurichten. Wenn du alles über Messenger Marketing wissen willst, lohnt sich ein Blick auf MessengerPeople.

 

 

Messenger Apps

Die meist genutzten Messenger sind neben Facebook und WhatsApp auch Telegram, Signal und Threema.

 

Messenger Apps werden öfter genutzt als Social Media

Messenger Apps werden öfter genutzt als Social Media. Die bekanntesten Messenger wie WhatsApp, Facebook, WeChat und Telegram haben viele der Social Media Netzwerke längst überholt. Xing und LinkedIn haben sie hinter sich zurückgelassen, auch Twitter und selbst Instagram. Weltweit nutzen 2 Milliarden Menschen täglich einen Messenger Dienst und die Tendenz ist steigend. Facebook wusste also bereits 2013, dass sich der Kauf von WhatsApp lohnen würde und auch Snapchat ist nichts anderes als ein Messenger mit dem Fokus auf Stories und Kurzvideos. Mit WeChat ist es in China sogar möglich Einkäufe zu machen, Tickets zu kaufen oder Taxis zu bestellen. 

 

Die Vorteile von Messenger Marketing auf einen Blick

Messenger Marketing ist viel persönlicher als Newsletter Marketing, indem oft nur Werbung für Produkte gemacht wird. Die Interaktionsrate ist natürlich dementsprechend höher, da viele den Messenger täglich nutzen und ihre Nachrichten in der Regel relativ schnell öffnen und lesen. Während beim E-Mail Marketing die Öffnungsrate bei ca. 20 % liegt und die CTR bei 4, sind es beim Messenger Marketing eine Öffnungsrate von über 80 % und eine Click Trouhg Rate von 28 %. Doch dieser Vorteil ist zugleich auch ein Nachteil, den viele fühlen sich in ihren privaten Unterhaltungen gestört vor allem, wenn ein Unternehmen sie anschreibt und über neue Produkte berichtet, hier ist es die Kunst herauszufinden wann die beste Zeit ist die Zielgruppe zu erreichen. Die Vorteile überwiegen aber ganz klar. Die Wahrscheinlichkeit Antworten zu erhalten und mit Lesern in Kontakt zu treten ist deutlich höher als beim E-Mail Marketing. Zudem könnt ihr auch im Messenger Bilder, Texten, Gifs und Emojis versenden und so individuellen Content erstellen. 

 

  • Persönliche Kommunikation: Mit Messenger Marketing ist eine persönliche Kommunikation möglich, die Nachrichten wirken individueller und Leser oder Kunden können persönlicher angesprochen werden.
  • Multimedialität: Messenger  erlauben es dir dich grafisch auszutoben. Es können Fotos, Videos, Gifs und Emojis versendet werden.
  • Automatisierung: Durch die Verwendung von Chatbots, kann ein Großteil der Kommunikation automatisiert werden. Die Chatbots können dabei zu jederzeit auf die wichtigsten Kundenfragen Antworten liefern.
  • Hohe Interaktionsrate: Da die Zielgruppe die Messenger-Dienste täglich verwendet, ist auch die Interaktionsrate höher
    als beim Newsletter Marketing. Auch die Öffnungs- und Klickraten sind höher als bei herkömmlichen E-Mails
  • Geringe Hemmschwelle: Der Kontakt über Messenger Apps ist schnell und unkompliziert.  Viele bevorzugen den Austausch über Messenger oder E-Mail
  • Direkte Zustellung: Die Nachrichten kommen direkt beim Leser oder Kunden an, sie landen in keinem Spam Ordner.

Sinn und Unsinn von Chatbots

 

Warum ich  Messenger Marketing am Anfang kritisch gegenüberstand, waren die Chatbots. Ich konnte nein ich wollte mir nicht vorstellen dauerhaft Bots dafür zu nutzen, um mit Lesern zu kommunizieren. Das wirkt so unpersönlich und sollt wirklich nur die wichtigsten Antworten liefern. Leser haben oft spezielle Fragen zu einem Produkt oder einem Artikel, die ein Bot im einzeln nicht beantworten kann. Künstliche Intelligenz ist zwar dabei sich steig weiterzuentwickeln, aber den Menschen kann und wird sie so schnell nicht ersetzen. Zudem ist es nicht gerade einfach einen eigenen Bot mit ManyChat oder Telegram zu programmieren.  Inzwischen gibt es aber auch hier Chatbot-Builder, die das Ganze vereinfachen und die mit Homepagebaukästen vergleichbar sind. Die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen liefern. Das könnte zum Beispiel sein, wie viel kostet ihre Dienstleistung, wo kann ich einen Termin buchen, brauche ich bereits Vorkenntnisse? Das spart natürlich Zeit, wenn man nicht jedem Kunden dieselben Fragen beantworten muss. Ein Chatbot arbeitet wie ein virtueller Assistent, der die erste Kommunikation zu potenziellen Kunden herstellt und 24 Stunden online verfügbar ist. 

 

Die meisten Deutschen nutzen mindesten einen Messenger

Es lässt sich auf jedenfalls festhalten, dass die meisten WhatsApp oder Facebook nutzen inzwischen, aber auch viele auf Signal und Telegram umgestiegen sind. Ich war ganz erfreut im Playstore zu sehen das WhatsApp nicht mehr der Nummer 1 Messenger ist, natürlich spielt er die Nummer 1 keine Frage, aber beim Thema Datenschutz und verschlüsselte Kommunikation sind Signal und Threema diejenigen die an Beliebtheit gewonnen haben. Snapchat dürfte für diejenigen interessant sein, die eine junge Zielgruppe ansprechen möchten und Discord gewinnt ebenfalls immer mehr an Beliebtheit. Im Gegensatz zu klassischen Messenger bietet Discord dir auch die Funktion eine Art eigenes Forum zu erstellen und eigene Server zu verwalten. Das ist gerade praktisch, wenn man auf einem Blog mehre, Themen hat und zu jedem Thema eine eigene Kategorie anlegen kann. Discord war ursprünglich dafür gedacht, Gamer miteinander zu vernetzten doch von diesem Image möchte man wegkommen und Discord kann ebenso wie Messenger für nahezu alle Themen eingesetzt werden. 

 

Messenger Marketing erfolgreich einsetzen

Beim Messenger Marketing kannst du sofort mit Lesern und Kunde in Kontakt treten. Du kannst Nachrichten direkt aus Facebook senden und wichtige Infos verschicken. Messenger kannst du aber
nicht nur dafür einsetzen, um wichtige Neuigkeiten mitzuteilen, du kannst sie für den persönlichen Kundenservice nutzen, für Feedback von Kunden, ja selbst um Termine buchen zu lassen oder sogar um über neue Produkte und Rabatte zu informieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos und Messenger können eine sinnvolle Online Marketing Strategie sein, um Leser kennen zu lernen und mit Kunden zu interagieren. 

 

Whatsapp dominiert den Messenger Marketing

Whatspap wurde 20 14von Facebook übernommen und gilt als einer der beliebtsten udn meist genutzen Apps. Schon als Whatsapp noch nicht zu Facebook gehörte konnte ich mich nicht dafür begiestern. Dabei bin ich eigentlich jemand der offen für technische Neuheiten ist. Seit Whatsapp zu Facebook gehört ist aber klar Dateschutz ist bei diesem Messeneger nicht garantiert. Viele potzenzielle Kunden sind nur bereit über den Whatsapp Messenger zu kommunizieren und für keinerlei Alternaiven offen und das trotz der ganzen Skandala von Facebook in letzter Zeit. Trotzdem ist diese Jahr anders, den Whataspp versuchte die AGBs zu ändern und das stieß einigen doch sauer auf, so das zumindest ein kleiner Teil zu Signal, Telgream und Threema abgewandert ist. Doch die Merheit bleibt dem Messenger auch weitehin treu.

Fazit

Messenger Marketing ist eine sinnvolle Ergänzung zum E-Mail Marketing und kann hervorragend für verschiedenste Bereiche eingesetzt werden. Es bietet vielseitige Möglichkeiten, um mit Lesern und Kunden zu interagieren. Im Gegensatz zur E-Mail ist man bei der Gestaltung von Nachrichten nicht ganz so frei. Dafür entfällt aber, das Double Opt in Verfahren. Messenger lassen sich ideal als Kanal nutzen, um Neuigkeiten des eigenen Blogs mitzuteilen, Rabatte und Angebote zu machen und natürlich für den persönlichen Kundenservice. Chatbots können den ersten Kontakt herstellen und auf wichtige Fragen antworten, doch für die Kommunikation mit Lesern und Kunden ist der persönliche Kontakt immer noch besser. Die wichtigsten Messenger sind heutzutage WhatsApp, Facebook und Telegram. Sollte Datenschutz im Vordergrund stehen, eignen sich hier besonders gut Threema und Signal. Doch sollte man bedenken, dass nur rund 4 Millionen Deutsche diese Messenger nutzen.  Mit dem Messenger kannst du beispielsweise auch exklusive und zusätzlichen Inhalte für deine Leser bieten.

 

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