Zugegeben heute gibt es ein eher ungewöhnliches Thema, aber mein Blog ist  auch ein bisschen ein Lifestyle Business und das Thema weicht nicht all zu sehr von meinen Zielen ab. Es geht um den Wohlstand, den die Titanic einst bot. Neben dem Online Marketing sind auch Schiffe eine sehr große Leidenschaft, genauer gesagt ein großes Interesse von mir.

 

Titanic im Hafen

Die Titanic war damals mit 259 Meter Länge und 46.000 Tonnen das größte Schiff der Welt.

 

Wie die Titanic entstand

An einem Abend im Downshire House, setzten sich der Leiter der White Star Line, William James Pirre und Bruce Imsay zusammen, um die größten Schiffe der Welt zu planen. Sie visualiesierten und skizzierten ihre Vorstellungen auf Papier. Sie planten diese Schiffe zuerst im Geist und waren ehrgeizig genug dieses Vorhaben umzusetzen. Cunard hatte bereits die Lusitania und die Mautratina in Auftrag gegeben. Die neuen Luxusliner der White Star Line sollten daher alles bisherige in den Schatten stellen.

Der Schwerpunkt würde auf luxuriösem Reisekomfort liegen und nicht wie bei Cuanrd, auf Geschwindigkeit. Doch es gab ein Problem, keine Werft war groß genug solche Schiffe in die Tat umzusetzen. Doch Pirre ließ sich davon nicht abhalten und bestellte eine spezielle Montagebrücke. Der Vertrag für den Bau von Olympic  und Titanic wurden von Bruce Ismay unterzeichnete Schiffe zur damaligen Zeit nicht vorstellen konnte. Aber sein Ehrgeiz bewies, dass es möglich war, solche Schiffe zu verwirklichen.

Im Verlgeich zur Queen Mary 2 erscheint die Titanic klein, den die QM2 ist ganze 85 meter Länge.

Die Luxussuiten der ersten Klasse

Die Titanic war für damalige Verhältnisse sehr groß, man sprach vom größten Schiff der Welt. Sie war 269 Meter lang, 28 Meter breit und 32 Meter hoch. Sie bot Platz für 3.547 Passagiere und Crewmitglieder.
Die Klassen waren streng voneinander getrennt. Die zweite Klasse entsprach der ersten klasse auf jedem anderem Schiff und selbst die dritte Klasse bekam hier einen gewissen Luxus geboten. Natürlich waren fast alle Einrichtungen der ersten Klasse vorbehalten. Die Luxussuiten und öffentliche Räume befanden sich auf den oberen Decks A, B und C. Die Millionärssuiten waren die teuersten Suiten auf dem Schiff und kosteten £ 870.
Sie bestanden aus einem Wohnraum, einem Salon, zwei Schlafräumen, zwei Ankleideräumen, einem Badezimmer und einer extra Toilette.

Bei den Millionär Suiten gab es noch eine eigene Veranda mit einer Länge von 15 Metern. Diese Einrichtung war einzigartig auf der Titanic. Alle anderen Passagiere konnten auf der 150 Meter langen A-Deck Promenade oder dem Bootsdeck ein Spaziergang machen. 
Die Kabinen waren alle mit unterschiedlichen Stillen der jeweiligen Epoche ausgestattet wie Louis XIV, Regnecy, Queen Anne, Empire oder Adams.
Selbst für den Butler konnte eine eigene Kabine mit dazu gebucht werden, die im Preis inbegriffen war.
Die Suiten waren mit Korbstühlen, Messingbetten und Marmorwaschbecken ausgestattet.

Empfangsraum der ersten Klasse

Die schönsten Räume auf der Titanic

Am schönsten war wohl die verzierte Eichentreppe mit der großen Glaskuppel und dem geschnitzten Geländer. Auch der Speisesaal der 550 Menschen Platz bot, erstreckte sich über die gesamte Breite des Schiffes. Daneben befand sich ein 16 Meter langer Empfangsraum, der mit luxuriösen Chesterfield Sofas und einem Flügel ausgestattet war. Wer nicht im Speisesaal dinieren wollte, konnte auch im À la carte Restaurant speisen. Dieser Raum war komplett mit französischem Walnussholz vertäfelt und der Boden war mit roséfarbenem Teppich ausgelegt. Der Raum war 18 Meter lang, 14 Meter breit und bot für 137 Gäste Platz. Hier konnten die Gäste der Titanic von 8 bis 23 Uhr speisen.

 

Der Luxus der ersten Klasse

Die Passagiere der ersten Klasse verfügten über zahlreiche Einrichtungen, wie dem Squashplatz und dem Schwimmbad. Die Decke des Squash Platzes war so hoch, dass sie bis ins F-Deck reichte und er bot sogar eine Zuschauergalerie. Hier kostete eine halbe Stunde fechten zwei Schilling.  Auch die Turnhalle war beeindruckend, den sie war 5 Meter hoch und 13 Meter lang. Hier konnten die Passagiere unter Aufsicht auf den Geräten reiten, rudern oder Rad fahren. Die türkischen Bäder mit Shampoo Räumen befanden sich am F-Deck. Der Eintritt in das Türkische und elektrische Bad kostet stolze 4 Schilling. Daneben gab es auch einen Bügelraum, eine Dunkelkammer für Fotografen und eine Bibliothek. Für die Frauen gab es ein Lese- und Schreibraum.

 

Die elegante zweite Klasse

Die 207 Kabinen der zweiten Klasse entsprachen denen der ersten Klasse auf jedem anderem Schiff. Sie waren großzügig beleuchtet und mit zwei-bis vier Betten ausgestattet. Sie boten Mahagonimöbel und waren mit Linoleum Fließen ausgelegt. Sie waren per Lift zugänglich oder konnten über die große Treppe erreicht werden. Der Speisesaal am D-Deck war 21 Meter lang und bot 394 Menschen Platz. Der zweite Klasse Speisesaal entsprach hinsichtlich der Ausstattung und den Mahlzeiten dem der 1 Klasse auf anderen Schiffen. Die Speisen waren hier natürlich nicht so raffiniert wie in der ersten Klasse, aber sie entsprachen einem guten Gasthaus. Direkt darüber lag die Bibliothek mit Ahornvertäfelung. Hier gab es einen großen Bücherschrank. Die zweite  Klasse hatte auch einen eigenen Rauchsalon, sowie einen Friseur am E-Deck. Als Promenade nutzten die Passagiere der zweiten Klasse, ein Teil des Bootsdecks sowie ein Teil des Achterdecks.

 

Gute Aussichten, auch für die dritte Klasse

Die dritte Klasse auf der Titanic war überrascht von dem Luxus, der hier geboten wurde. Bedenkt man das ein Jahrhundert zuvor eine Überfahrt mit einer Höllenfahrt zu vergleichen war. Die Passagiere mussten oft in engsten Kabinen schlafen und abgelaufenes Essen zu sich nehmen, wenn eine Überfahrt mehr als
2 Wochen dauerte. Charles Dickens beschrieb die Unterkunft auf der Britannia, als äußert unpraktische, hoffnungslose und absurde Kiste. Die dritte Klasse hatte 222 Kabinen die auf den Decks D.E, F und G lagen.

Die Kabinen waren mit Kiefer vertäfelt, sie stellten eine enorme Verbesserung dar, den andere Schiffe so zu dieser Zeit noch nicht boten. Der Speisesaal am F-Deck war 30 Meter lang und bot 493 Gästen Platz. Die Stühle waren eine weitere Verbesserung, da es ansonsten üblich war Bänke zu verwenden. Auch über ein Aufenthaltsraum am Achterdeck durften sich die Passagiere der dritten Klasse freuen. Hier gab es sogar ein Klavier für gemeinsame Lieder. Des Weiteren gab es ein Rauchsalon der mit Teakholz Möbeln ausgestattet war. Die Unterkunft in der dritten Klasse war für viele ein schönes Erlebnis.

Selbst die Speisen waren hier einfach aber großzügig. Zum Frühstück gab es beispielsweise Getreideflocken, Marmelade und weiches Ei mit Brot. Dazu gab es Kaffee oder Tee. Zum Dinner, welches mittags eingenommen wurde, gab es ein Fleischgericht und ein warmes Dessert. Tea bestand aus einer warmen Mahlzeit und einem leichten Dessert. Es gab sogar noch ein spätes Abendessen mit Käse, Keksen und Kaffee.

 

 

Das Essen an Bord der Titanic

Das Essen an Bord der Titanic entsprach dem vieler À la carte Restaurants. In der letzten Nacht gab es auf der Titanic ein sieben Gänge Menü mit Kaviar, Hummer, Wachteln, Weintrauben aus dem Gewächshaus und frischen Pfirsichen. Die Speisen der ersten Klasse waren natürlich außergewöhnlich raffiniert und zeitaufwendig. In der zweiten Klasse waren sie aber dennoch immer noch recht gut, so gab es zum Beispiel als Vorspeise Suppe, ein Hauptgericht und eine Auswahl an mehreren Desserts. 

Auch das Essen der dritten Klasse bot große Portionen. In den Küchen gab es zwei große Kochstellen, die damals als die größten der Welt galten, jede davon hatte19 Backöfen. Allgemein transportierte die Titanic erstaunlich viel Fracht. Nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Geschirr und Wäsche. Es wurden allein über 20.000 Teller, 34.0000 Kg Fleisch, mehr als 1000 KG Kaffee und 30.000 Flaschen mit Getränken und Spirituosen transportiert.

Millionäre und Berühmtheiten an Bord

Auf der Gästeliste Titanic befanden sich viele der reichsten Bürger Amerikas. In der ersten Klasse waren vorwiegend Amerikaner, da die Briten die Schiffe der Cunard Linie bevorzugten. Einer der erlesensten Gäste war John Jacob Astor IV. Er und seine jüngere Frau Madeline, die in anderen Umständen war, wollten mit der Titanic zurück nach New York kehren. Gemeinsam mit einem Diener und einer Zofe bewohnten sie eine luxuriöse Salonsuuite auf dem C-Deck.

Auch Isidor und Ida Straus des Kaufhauses Maycs, waren Passagiere der Titanic. Die Widners waren durch Bankgeschäfte und den Eisenbahnbau reich geworden. Sie hatten ein beachtliches Vermögen von 30 Millionen Dollar. Weitere berühmte Passagiere der damaligen Zeit waren, die Gräfin von Rothes, Major Archibald Buttt und der Stahlmagnat Athur Ryerson. Fast alle Millionäre der Titanic erbten den Wohlstand. Es gab zu jener Zeit aber auch  reiche Stahlmagnaten, Verkäufer oder Bänker.

 

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