Last Updated on 27. März 2022 by Cordula Böck

In diesem Artikel, zeige ich dir worauf du beim Webhosting Wechsel achten solltest und stelle dir 4 bekannte Webhoster aus Deutschland vor.  Ich war über 6 Jahre Kunde bei All.inkl und eigentlich relativ zufrieden. Was mich zum Wechsel bewogen hat, war eigentlich etwas Dubioses. Eine Nachricht auf Telegram, dass nicht nur Social Media Inhalte gelöscht oder zensiert werden können, sondern auch Websites. Speziell betraf dies natürlich Blogs mit kritischen Inhalten zum Thema Corona oder Politik. Trotzdem war ich beunruhigt und überlegte mir sogar meine Website im Ausland zu hosten. Ich schrieb, mehre Webhoster an und erkundigte mich nach den genaueren Bedingungen. Die meisten antworteten innerhalb weniger Stunden und waren sehr freundlich.

Mir war jedoch klar, dass der Support im Ausland und auf Englisch nicht der gleich wäre wie in Deutschland. Diesmal bat ich meine innere Stimme um Rat und sie sagt mir, ruf doch nochmal bei Alfahosting an die haben dir eine kompetente Antwort per E-Mail geschickt und genau das tat ich.
Ich hatte ein sehr freundliches Beratungsgespräch, indem mir gesagt wurde, dass man meine Website nicht einfach so löschen würde und ich mir bei den Themen Online Marketing und WordPress auch keine Gedanken machen muss. Auch für meine Esoterik Website entschied ich mich für den deutschen Webhoster Raidboxes. Beide bieten einen hervorragenden Support und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

 

Meine Erfahrungen mit All.inkl

 

Wer nach dem besten Webhoster frägt, bekommt oft All.inkl genannt und das war auch beim mir der Fall. Ich hatte damals den All.inkl privat Tarif für meinen Blog mit kreativen Schreibtipps. Ich war zufrieden mit dem Gesamtpaket und von 2016 bis 2021 Kunde bei all.inkl. Daher kann ich nicht wirklich etwas Schlechtes darüber sagen. Das einzige Manko wäre vielleicht, das man sich zunächst mit der Oberfläche vertraut machen muss, die etwas altbacken wirkt.  Später habe ich mich dann für den all.inkl Premium Tarif entschieden. Für 9,95 € im Monat bekommst du 10 Inklusiv-Domains,  250 GB Speicherplatz, kostenlose Postfächer und 500 Subdomains  sowie kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt.

Darüber hinaus kannst du ohne weitere kosten Domains aufschalten. All.inkl bietet hier wirklich großzügige Tarife zu fairen Preisen. Der Privat oder Premium Tarif dürfe daher für die meisten Websites vollkommen ausreichen. Auch die Ladezeiten können sich sehen lassen und beim Support habe ich die Erfahrung gemacht, wenn es wirklich brennt man noch am selben Tag eine Antwort. Meist wurde mir dann wie gewünscht ein Backup eingespielt oder ein Plugin deaktiviert, wenn es mal größere Probleme mit meiner Website gab. Das Beste ist, dass du All.inkl, 3 Monate gratis testen kannst und dich dann für den passen Tarif entscheiden kannst. Beim Vertrag hast du keine Mindestlaufzeit und kannst jederzeit kündigen.  Die Kündigung bei All.inkl war am Schluss aber dennoch etwas umständlich, denn bevor die Domains nicht umgezogen und gelöscht worden sind kannst du auch nicht kündigen. 

 

 

Meine Erfahrungen mit Raidboxes 

Aktuell habe ich den Mini Tarif für 9 Euro. Die Boxen sind speziell für die Verwendung von WordPress optimiert, das Coole daran, du musst dich weder um Backups noch um Aktualisierungen kümmern. WordPress ist schon vorinstalliert und du brauchst lediglich eine neue Domain zu registrieren oder wie in meinem Fall eine Domain umzuziehen. Der Umzug der Domain kostet aber nochmal extra. 
Der Kundensupport bei Raidboxes ist der beste, den ich bis jetzt erlebt habe, die Antwort kommt innerhalb weniger Minuten und man ist bemüht eine Lösung zu finden. Allerdings muss  ich dazu sagen, dass es gerade beim Wechsel zu Raidboxes größere Hürden gab.

So wurde Umzug war von Raidboxes übernommen, ich wusste jedoch nicht wie die DNS einer Domain löschen oder ändern kann.  Zunächst erhielt ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie ich vorgehen soll, aber da mir immer noch nicht klar war, was ich eigentlich machen sollte, hackte ich nochmal per E-Mail nach und erhielt dann eine genauere Beschreibung per E-Mail wie ich vorgehen soll. Die Vorteile bei Raidboxes sind die relativ schnellen Ladenzeiten der Website und die täglichen Backups. Auch, dass SSL Zertifikat gibt es gratis. Die Boxen sind zudem monatlich kündbar. Doch im Vergleich zu vielen anderen Webhosters bietet Raidboxes nur  2 GB Speicherplatz verglichen mit All.inkl (100 GB) ist das ziemlich wenig. 

Zudem kostet ein E-Mail-Postfach extra. Wen du als nur ein kleines Webprojekt hast, dann lohnt sich das Webhosting bei Radiboxes. Möchtest du jedoch mehrere Websites hosten das empfehle ich dir All.inkl, Webgo oder Alfahosting. Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Anbieter am Markt. Einen guten Webhosting Vergleich hat Blogmojo verfasst. Dabei geht er auf die Vor- und Nachteile der wichtigsten Webhoster ein. Der Artikel hat mir gut gefallen und mir weitergeholfen, schade finde ich nur das viele Blogger nicht mehr die Zeit oder Lust haben auf Kommentare zu antworten. Von Raidboxes war ich eigentlich ziemlich enttäuscht, zunächst von vielen technischen Hürden und Herausforderungen, die ich bei anderen Webhostern nicht hatte, dann von der Tatsache das ich für eine Website 27,99 € zahlte. Mein Tipp: Achte auf die Kündigungsfristen, die meisten Webhoster 1 Jahr beträgt. 

 

 

Meine Erfahrungen mit IONOS

Zugegeben ich bin erst seit rund 2 Monaten Kunde bei INONOS und habe dort eine com-Domain liegen. Es handelt sich dabei um meinen englischsprachigen Blog, den ich als Testprojekt gestartet habe, um zu sehen, ob ich ein größeres Publikum erreichen würde. Die Domain gibt es im ersten Jahr für 1 €, danach beträgt der monatliche Preis 10 € dafür erhält man aber 250 GB Speicher, 3 inklusiv Domains und zusätzlich eine professionelle E-Mail-Adresse. Das kann sich sehen lassen. Zudem bietet IONOS früher
1 & 1 ein sehr gutes Hilfe-Center mit 24/ Support.
Monatlich gibt es außerdem einen Bericht per E-Mail was sich auf der Website getan hat allerdings finde ich das überflüssig, da mit Tools wie Google Analytics  selbst herausfinden kann wie viel Traffic die Website hat und wie hoch die Bounce Rate ist. IONOS gehört zudem nicht zu den beliebtesten Webhostern was vermutlich daran liegen könnte, dass die Ladezeiten nicht gerade zu den schnellsten zählen und es zur ein SSL Zertifikat pro Website gibt. Wenn man davon aber mal absieht, bekommt man viel Speicherplatz und eine moderne Benutzeroberfläche mit sehr gutem Kundensupport. 

 

 

Meine Erfahrungen mit Alfahosting

 

Die Website von Alfahosting hat mich besonders angesprochen und auch die kompetente Antwort per
E-Mail hat mir irgendwie am meisten zugesagt. Alfahosting verspricht echten Service, echten Datenschutz. Verfügbarkeit, Experten und ein kompetentes Team und das sind bisher auch meine Erfahrungen. Ich habe mich für den Multi XL Tarif entschieden, der für 7,99 € mtl.  Folgende Leistungen beinhaltet. Es gibt 4 inklusive Domains, 150 GB SSD Speicher, 50 My Squl Datenbanken und 24/7 Support. Ebenfalls mit enthalten ist ein kostenloses SSL Zertifikat.  Mir war es dann doch wichtig, dass der Webserver in Deutschland seinen Sitz hat und ich habe es nicht bereut zu Alfahosting zu wechseln.

Der Kundenbereich von Alfahosting ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich denke das ist generell so, wenn man von einem Webhoster zu einem anderen wechselt. Den Umzug meiner Website habe ich durchführen lassen, da mir bereits im Vorfeld klar war, dass gerade bei meinem Blog ein reibungsloser Umzug sehr wichtig ist. Es gab aber tatsächlich Komplikationen, den ich hatte bereits einige Ordner gelöscht. Es war keine Datenbank vorhanden und es schien durch diverse Plugins Probleme zu geben. Ein Moment lang glaubte ich sogar, das der Blog und alle Inhalte verloren wären, aber zum Glück konnte Alfahosting durch ein Backup vom Anfang Juli die Website wieder komplett herstellen.
Der Kundensupport antwortet in der Regel innerhalb weniger Stunden und ist bemüht einem hilfreich zur Seite zu stehen.

 

Fazit – Worauf du beim Webhosting Wechsel achten solltest

Worauf ist also zu achten, wenn du den Webhoster wechselst oder dich für einen anderen Provider entscheidest? Zunächst einmal ist den meisten wichtigst das der Support in Deutsch ist und der Serverstandort ebenfalls in Deutschland liegt. Ich habe zwar auch sehr gute Webhoster in Luxemburg und Niederlande gesehen, allerdings bieten diese den Support natürlich in der jeweiligen Landessprache oder Englisch an. Am besten siehst du dir das Gesamtpaket der Webhoster an und vergleichst es miteinander. Achte darauf, dass du regelmäßig Backups deiner Websites erstellst, um sie im Notfall wie bei mir, sofort einspielen zu können.

Je nachdem wie sicher du im Umgang mit WordPress bist, kannst du den Umzug deiner Website mit WordPress selbst machen oder gegen Aufpreis durchführen lassen. Ich habe mich für die letztere Variante entschieden, da in meinem KAS-Bereich ziemliches  Chaos herrschte und ich vereinzelt bereits Ordner gelöscht hatte. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Webhoster einen guten Kundenservice bieten und relativ schnell Problemlösungen anbieten.  Das Thema Datenschutz und DSGVO spielt für viele natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle, achte darauf das du einen AV-Vertrag online abschließen kannst und der Webhoster kostenlose SSL Zertifikate bietet.

 

Wirf auch einen Blick auf meinen neuen WordPress Blog/VLog: http://www.wp-tech-design21.de/wordpress

 

 

 

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